7 Tipps für entspannte Feiertage!

 

Diese drei „heiligen“ Tage, eingepfercht zwischen Weihnachtsbäumen, Geschenkebergen, Familientraditionen und maßloser Völlerei, sorgen nicht nur für Stress und erste Verdauungsstörungen, sondern schnell auch für ausgewachsene familiäre Krisen. 

Umso wichtiger ist es, diesem Hamsterrad aus übertriebenen Erwartungen und Geschenkerausch zu entkommen. Schnappen Sie sich also jetzt ein besinnliches Heißgetränk plus einen dick schokoladenüberzogenen Lebkuchen! Suchen Sie sich im Anschluss ein besinnlich ruhiges Plätzchen: Worum geht es eigentlich, allein nach Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen, an Weihnachten? Welche Erinnerungen aus Ihrer Kindheit kommen Ihnen in den Sinn? Was war und ist Ihnen wichtig?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Festtage und empfehle fortfolgend unsere 7 Tipps für besinnliche Weihnachten.

1. ERWARTEN SIE KEINE PERFEKTION – AUCH NICHT VON IHNEN SELBST

Das Hauptproblem an Weihnachten: Die Erwartungen sind zu hoch, alles muss perfekt sein. Versuchen Sie, den Druck von den Feiertagen zu nehmen - auch bei sich selbst. Und es wird sich Harmonie einstellen.

2. REDEN SIE MIT IHRER FAMILIE

Drei Feiertage reichen oft einfach nicht aus, um alle Verwandten zu besuchen und um das ganze leckere Essen zu genießen. Sprechen Sie sich in der Familie frühzeitig ab und finden Sie Kompromisse. Was spricht zum Beispiel gegen einen dritten Weihnachtstag?

Jeder Mensch hat eine genaue Vorstellung davon, wie Weihnachten "richtig" gefeiert wird. Das fängt beim Essen an und hört bei der Musik auf. Versuchen Sie, auf die Traditionen der anderen Rücksicht zu nehmen. 

3. BEACHTEN SIE AUCH DIE „GROßEN“ KINDER

Sie haben Kinder in Ihrem Haus, die älter als zwölf Jahre sind? Entscheiden Sie, welche Aktivitäten Ihnen wirklich wichtig sind - und bei welchen Sie auf Ihre Kinder verzichten können. Das verringert das Streitpotenzial enorm.

4. PLANEN SIE PAUSEN

Auch wenn Sie es gerne allen Recht machen möchten: Legen Sie die einzelnen Termine nicht zu eng, nehmen Sie sich Auszeiten. So sind Sie und alle anderen entspannter.

5. ÜBEN SIE SICH IN TOLERANZ

Akzeptieren Sie die nervigen Angewohnheiten der anderen. Versuchen Sie sich schon vor der Begegnung darauf einzustellen, dass Ihr Onkel wieder genau die gleichen schlechten Witze machen wird, wie im letzten Jahr. Seinen Humor können Sie nicht ändern, Ihre Reaktion schon.

6. DELEGIEREN SIE AUFGABEN

Sie müssen nicht das Essen kochen, Oma vom Bahnhof abholen, die Geschenke einpacken und den Baum schmücken. Es gibt genug andere Familienmitglieder im Haus herum, die mithelfen können.

7. LÄCHELN SIE STATT ZU DISKUTIEREN 

Seit Jahren sind Onkel Arno und Opa Rainer im Clinch. Warum, weiß keiner mehr so genau. Irgendwas mit einem Schlauchboot. Die beiden Streithähne sehen sich nur an Weihnachten und versuchen, sich gegenseitig zu ignorieren. Eine gute Idee. Denn die Feiertage sind nicht der Moment, um alte Konflikte zu lösen. Wirklich nicht.