Sprechen Sie noch oder schreiben Sie nur?

"Sie haben Post!" ist dabei die allgemeine Begrüßung unseres E-Mail-Accounts! Neben unwichtiger Werbung, lesen wir - vor allem im betrieblichen Alltag - Nachrichten, Antworten, Informationen (...) von Mitarbeitern und Vorgesetzten, und diese können sich summieren! Man reagiert, kommuniziert und dokumentiert. Dies nimmt einfach Zeit in Anspruch und kostet, wenn man ehrlich ist, auch manchmal Nerven! 

Dabei lassen sich die Vorteile einer E-Mail natürlich nicht von der Hand weisen! So bedürfen gewisse verbindliche Inhalte immer einer schriftlichen Dokumentation! Aber es gibt eben auch Sachverhalte, die sich in einem persönlichen Gespräch oder aber mit einem Telefonat einfacher und vor allem effektiver klären lassen.

Wie wirkungsvoll dabei persönliches Kommunizieren sein kann, zeigt eine im Öffnet externen Link in neuem FensterHarvard Business Review aufgezeigte Studie, welche belegt, dass Sachverhalte mündlich mitgeteilt 34-mal effizienter sein können als eine Email. In dieser angesprochenen Studie stellte sich dabei schlicht und einfach heraus, dass man dem Menschen, der direkt mit einem spricht, automatisch eine gewisse Glaubwürdigkeit entgegenbringt und demnach schneller bereit ist zu kooperieren, als wenn einem die gleiche Person den Sachverhalt schriftlich mitgeteilt hätte. 

Natürlich sind E-Mails aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Aber Sie sind eben nicht in jedem Fall das Mittel der besten Wahl! Überlegen Sie also das nächste Mal, wenn Sie eine E-Mail formulieren, ob ein Anruf nicht der bessere Weg sein könnte. Und denken Sie daran: Jeder getätigte Anruf, in dem Sie etwas klären konnten, steht für eine E-Mail in Ihrem Postfach, auf die Sie nun nicht mehr antworten müssen.