Ganz oft fragen mich Leute, wie man Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden kann. Es ist GANZ EINFACH!

Wir müssen wissen, was wir wollen und was unsere Ziele sind, die wir verfolgen. Alles, was diese Ziele beeinflusst, ist wesentlich, alles andere gehört zum Unwesentlichen.

Das Zauberwort heißt also Zielorientierung.

Meist gibt es viele Wege zum Ziel. Daher treffen wir zunächst Annahmen, wie wir unser Ziel am besten erreichen können und entscheiden uns für einen Weg. Ob es der richtige oder falsche Weg ist, wissen wir erst, wenn wir diesen Weg gehen, also in die Umsetzung kommen. Führt der eingeschlagene Weg jedoch nicht zum Ziel, wählen wir einen anderen und machen diesen Weg wiederum zu unserer Priorität.

Man bezeichnet das auch als Effektivität. Das bedeutet, das Richtige zu tun – also die Dinge, die einem sein Ziel näher bringen. Wir Menschen sind bequem und hätten gerne vorgegeben, wie wir effektiv sein können. Allerdings müssen wir das selbst herausfinden. Effektivität wird deshalb oft verwechselt mit Effizienz: Die Dinge richtig tun, sprich das Handeln so zu optimieren, dass die Dinge auch möglichst schnell und mit wenig Aufwand erreicht werden. Wir konzentrieren uns vor allem darauf, die Dinge richtig zu tun, anstatt uns zu fragen, ob es die richtigen Dinge sind, die uns zum Ziel bringen.

Fragen Sie sich ganz konkret: Zahlt das, was ich tue, auf mein Ziel ein? Anhand dieser Zielorientierung können Sie Wesentliches und Unwesentliches ganz einfach voneinander trennen.